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Charlie Lee bekommt eine Verzinsung seiner Litecoin-Anteile in Höhe von 9700% in einem Jahr

Am 21. Dezember 2017: Der Bitcoin steht heute bei 16.997 Dollar und konnte sich deshalb erstmals wieder leicht verbessern. Aber er musste ordentlich Federn lassen. Sein Marktanteil ging auf 44,6% zurück, was für den Gesamtmarkt der Krypto-währungen in Ordnung ist. Denn der Gesamtmarkt der Kryptowährungen notiert heute bei 640 Milliarden Dollar und hat damit die Verluste des Bitcoins absorbieren können. Beim nächsten Wachstumsschub wird der Gesamtmarkt also einen neuen Höchstwert erreichen. Gestern häuften sich plötzlich die Meldungen, dass sich der Wert des Bitcoins innerhalb der nächsten 7 Tage halbieren würde. Das ist zwar der feuchteste Traum der Zentralbanker, würde deren Problem jedoch nicht lösen, wie wir gerade gesehen haben. Heute legte zum Beispiel Reddcoin um 300,14% zu (ein neuer Tageshöchstwert unter allen Kryptowährungen) und damit würde die Vernichtung des Bitcoins den Aufstieg der Kryptowährungen zwar bremsen, jedoch nicht verhindern. Die klassischen wirtschaftlichen Problemindikatoren (Gold und Silber) irren weiter vor sich hin und überlassen die Wirtschaftskrise den Kryptowährungen. Gäbe es keine globale Wirtschaftskrise, dann fände die Party der Kryptowährungen nicht statt. Und diese Party hat gerade erst begonnen, wir haben noch nicht einmal die 24 Uhr erreicht und dieser Event wird bis in die frühen Morgenstunden hineingehen. Auch der WTI-Rohölpreis zeigt wirtschaftspolitische Veränderungen an. Der Ölpreis war mit ein Grund für den Untergang des Britischen Imperiums und auch der Sowjetunion. In Norwegen versiegen klar und deutlich die Ölquellen und auch in Venezuela wird nur schlecht zu vermarktendes Schweröl gefördert. Für Saudi-Arabien liegen keine belastbaren Erkenntnisse über die Erdölvorräte vor. Wer also in diesen Tagen ein neues Benzinauto kauft, der sollte zuvor seinen Hausarzt konsultieren. Er stieg wieder einmal an und zwar auf 58,09 Dollar pro Fass. Die Mineralölkonzerne haben große finanzielle Probleme und versuchen diese wie immer über höhere Benzinpreise an den Tankstellen zu lösen. In den deutschen Leitmedien liest, hört und sieht man dazu kaum etwas. Auf lokaler Ebene gräbt der Südkurier aus Konstanz heute den früheren Ministerpräsidenten Mappus aus. Darunter berichtet er über den neuen Haushalt in Baden-Württemberg. Angeblich sprudeln hier die Steuern (weil die Steuereintreiber viel zu tun hatten) und trotzdem muss man sich verschulden. Das verstehe wer will, aber die nackten Zahlen der Steuereinnahmen (nach Abzug der Inflation) erzählen eine ganz andere Geschichte: Sie sind rückläufig. Interessant ist ganz klein unten links heute auf der Titelseite zu lesen, dass die neue Regierung erst Ende März/Anfang April in Berlin gebildet werden kann. Warum dauert das dieses Mal ein halbes Jahr? Auf nationaler Ebene enthüllt Spiegel-Online auch Spektakuläres in seinem ersten Artikel im heutigen Newsletter: Die Ärzte in Deutschland achten mehr auf ihren Verdienst als auf die Gesundheit ihrer Patienten. Wer hätte das gedacht? Im zweiten Artikel kommt die täglich Donald Trump Pointe (er will der UNO den Geldhahn abdrehen) und damit entläßt er seine Leser in die tägliche Unwissenheit hinein. Wenigstens hatte vorgestern einer einen guten Tag. Der Gründer von Litecoin (Charlie Lee) verkaufte seine Anteile, nachdem er eine Verzinsung von 9300% in einem Jahr verbuchen konnte und trug damit seinen Teil zu den Kursschwankungen der letzten Tage bei. Er wird sich trotzdem ärgern, weil er viel zu früh verkaufte.

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