28. Dezember 2017: Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen
erholte sich in dieser Nacht nicht, sondern ging weiter zurück auf 553
Milliarden Dollar. Auch der Bitcoin stürzte wieder auf 14.422 Dollar ab und
zeigte wiederum allen, dass es ohne ihn nicht nach oben geht. Sein Marktanteil
beträgt noch immer 43,7% und seine Marktkapitalisierung liegt 242 Milliarden
Dollar. Bis der Bitcoin vom ersten Platz verdrängt ist, kann es also noch etwas
dauern. Dennoch konnte ein Newcomer mit dem Namen „Rise“ heute in diesem
negativen Umfeld mit 27,96% wachsen. Doch hinter dem Unternehmen Rise steckt
kein Geschäftsmodell, welches für heute und morgen relevant wäre. Es ist ein
Geschäftmodell der Zukunft, welches aber diese Zukunft nicht besitzt. Auch
Dentacoin wurde ein Zahn gezogen. Es steht heute mit minus 34,27% auf der
Verliererseite und könnte bereits morgen nicht mehr in den Top 100 gelistet
sein. Die Weihnachtskrise der Kryptowährungen wir scheinbar zu einer länger
andauernden Krise, welche nur durch die Lösung der wichtigsten Probleme dieses
neuen Marktes zu überwinden ist. Neben den strukturellen Problemen ist das
Hauptproblem jedoch der fehlende freie Zugang zu den Kryptowährungen durch
dezentralisierte Exchanges. Denn der heutige Rückgang resultierte lediglich aus
der südkoreanischen Androhung der Schliessung von Exchanges. Wir werden deshalb
morgen zwar wieder ein grünes Umfeld unter den Kryptowährungen sehen, aber die
Wachstumsraten des zweiten Halbjahres 2017 sind vorerst nicht weiter
realisierbar. Erst durch dezentralisierte Exchanges kann man die bösartigen
Manipulationen der Zentralbanker effektiv bekämpfen.
Die Ruhe an der deutschen Nachrichtenfront verheisst nichts
Gutes. Der WTI-Rohölpreis stieg wieder an und zwar auf einen neuen Höchstwert
von 59,82 Dollar pro Fass. Die langsame Erhöhung der Benzinpreise (gerade zu
Weihnachten) funktioniert zwar noch nicht wie geplant, aber mittelfristig sind
sie unvermeidlich. Die Chinesen haben ihren Petro-Yuan endlich gestartet und
damit das endgültige Ende des Petrodollars eingeläutet. Dieses Ereignis dürfte
in erster Linie den Rohölpreis in den letzten Tagen in die Höhe getrieben haben,
denn die Nachfrage ist wohl kaum mehr angestiegen. Damit wächst der Druck auf
ein ohnehin sehr geschwächtes Finanzsystem, welches bereits beim Start des
letzten Jahresplans im Jahr 1988 darauf hinwies, dass 2018 ein Reset in Form
einer Währungsumstellung stattfinden wird. Lokal berichtet man heute zum
Beispiel im Südkurier aus Konstanz ganz groß auf der Titelseite über
Nichtigkeiten. Man lobt das Leben auf dem Land (im Schwarzwald und auf der
Schwäbische Alb), obwohl es dort keine gut ausgebauten Strassen und nur selten
ein schnelles Internet gibt. Doch darunter fordert heute auch der Südkurier
eine Abdankung der mächtigsten Frau der Welt. War sie das denn wirklich? Mitnichten!
Und auf nationaler Ebene schiesst sich auch Spiegel-Online in seinem ersten
Artikel im heutigen Newsletter auf dieses Thema ein. Im zweiten Artikel
berichtet man bereits von der letzten Neujahrsansprache der Kanzlerin und damit
ist das Urteil endgültig gefällt. Aber Vorsicht: 2018 wird sich noch einiges
mehr ändern.
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