23. Dezember 2017: Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen fing sich in der
vergangenen Nacht bei 548 Milliarden Dollar und deshalb drehten fast alle
Kryptowährungen mit teilweise massiven Gewinnen wieder in den grünen Bereich
des Wachstums. Damit scheint pünktlich zu Weihnachten der größte Crash beendet
zu sein. Mit Sicherheit kann man es jedoch erst heute Abend oder morgen sagen.
Der Bitcoin musste ordentlich Federn lassen und notiert heute bei 14.426 Dollar.
Sein Marktanteil fiel auf 44,1% ab. Während dieses Absturzes konnte man wieder
einmal sehr deutlich erkennen, wie wenig ökonomischer Verstand unter den
„Experten“ im Ernstfall vorhanden ist und von der Kryptowirtschaft scheint kaum
jemand überhaupt etwas zu verstehen. Wenn es nach unten geht, wird gleich der
Untergang der Kryptowährungen prophezeit und wenn es nach oben geht, dann
wachsen die Bäume der „Fachleute“ buchstäblich bis in den Himmel. Da werden
inzwischen schon eine Million Dollar als Preis für den Bitcoin gehandelt, was
unmöglich ist. Der Bitcoin war der Prototyp der Kryptowirtschaft aber ähnlich
wie die Dinosaurier wird er nicht so alt werden wie andere Tiergattungen. Die
Blockchain eignet sich für sehr vieles nur ironischerweise nicht für schnelle
Überweisungen für alle Bewohner dieses Planeten. Bei den deutschen Leitmedien
räumt auf lokaler Ebene der Südkurier aus Konstanz seinen Weihnachtsgrüssen 90%
seiner Titelseite. Ganz unten verweist er jedoch immerhin auf mögliche Probleme
durch den Ausgang der Regionalwahlen in Katalonien. Auf nationaler Ebene widmet
Spiegel-Online sogar seine ersten beiden Artikel der schwelenden Krise in
Spanien. Danach berichtet er von Sanktionen der UNO gegen das Phantom Nordkorea.
Kim Jong-un wurde in diesem Jahr als Nachfolger von Saddam Hussein und Muammar
al-Gaddafi aufgebaut. Zum Glück sind die USA restlos pleite, weshalb
es in diesem Fall bei einem Krieg der Worte bleiben wird. Und im vierten
Artikel kommt bei Spiegel-Online erstmals der Bitcoin zu Wort. Unsere
Leitmedien lieben die Katastrophen und freuen sich bei dieser Gelegenheit etwas
zu früh über seinen Untergang. Eine Bilanz dieses Crashs kann man frühestens in
einer Woche ziehen, was ich an dieser Stelle dann auch tun werde. Inzwischen
gab sich auch der Hedge-Fonds-Manager zu erkennen, welcher noch knapp vor der jüngsten
Kryptokrise eine Million Dollar darauf verwettete, dass der Bitcoin im nächsten
Jahr einen Preis von 50.000 Dollar erzielen würde. Wenn der Bitcoin dieses
Preisziel nicht bis zum 28. Dezember 2018 erreicht, dann gilt die Wette des
Privatmanns Aaron Brown als verloren. Das kann man aber jetzt schon
garantieren, weil die Ausschläge der Kryptowährungen immer grösser werden und
die Abstände dazwischen immer kürzer. Irgendwann wird es dadurch zu einem
finalen Kurzschluss im wahrsten Sinne des Wortes kommen und ich rechne damit bereits
im ersten Halbjahr 2018. Wir werden über Weihnachten einen starken Anstieg der
Kryptowährungen bis hinauf zu neuen Höchstwerten sehen und damit noch vor
Silvester 2017 den nächsten Crash passend zum realen weltweiten Feuerwerk an
diesem Tag.
25. Dezember 2017: Wir befinden uns nun also tatsächlich in der zweiten Phase der Entwicklung der Kryptowährungen, welche nicht mehr vollständig vom Bitcoin dominiert wird. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht heute bei 560,50 Milliarden Dollar und befindet sich damit auf einem langsamen Weg zurück zum Höchstwert vor dem Crash vor Weihnachten. Der Bitcoin selbst steht heute bei 14.307 Dollar und sein Marktanteil bei 42,8%. Er wird ebenfalls noch einmal neue Höchstwerte erreichen, aber der Marktanteil des Bitcoins wird kontinuierlich unter die 33% absinken. Neue Aufsteiger wie zum Beispiel heute Reddcoin mit dem höchsten Wachstum des Tages von 98,69% werden das Feld der stärksten Krypto-währungen ergänzen. Der Bitcoin wird damit entlastet und die heftigen Ausschläge des letzten Absturzes würden damit gedämpft werden. Wie lange diese zweite Phase in der Entwicklung der Kryptowährungen dauern wird, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass es nicht die letzte Phase ist, wie manche Komme...
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