29. Dezember 2017: Das extreme Wachstum der
Kryptowährungen in den letzten 6 Monaten ist nun vorerst vorbei. Der
Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht heute bei 578 Milliarden Dollar und
stagniert damit etwa 100 Milliarden Dollar unterhalb seines Höchstwertes. Der
Bitcoin steht heute bei 14.847 Dollar und sein Marktanteil ist auf 43,1%
gesunken. Trotzdem gibt es heute Kryptowährungen mit überdurch-schnittlichen
Wachstumsraten: ZClassic mit +242,49%, Triggers mit +75,97%, Blocknet mit
+51,07% und KuCoin mit +45,06%. Doch von diesen vier Organisationen besitzt nur
Triggers ein tragfähiges Geschäftsmodell: Und das sind Waffen! Von den anderen
drei wird nur KuCoin weiterhin positiv auffallen, bis es ebenfalls in der
Versenkung verschwinden wird. Überzeugende und zielgruppenorientierte Geschäftsmodelle
sind bei den Kryptowährungen augenblicklich noch Mangelware. Aber dies wird
sich zeitnah ändern, denn dies in der Vorteil der Marktwirtschaft. Von den
bisherigen Wachstumsraten in diesem Jahr können wir uns jedoch verabschieden.
Das Wachstum wird in nächster Zeit nur noch von innovativen Neulingen im
Kryptomarkt stammen.
An der heimischen Nachrichtenfront berichtet der Südkurier
aus Konstanz heute von der Schließung der letzten Steinkohle-bergwerke im nächsten
Jahr in Deutschland. Er merkt ausnahmsweise einmal zutreffend an, dass damit
jedoch die Verwendung der Steinkohle in der deutschen Energiewirtschaft noch
längst nicht beendet wird. Ganz unten auf seiner heutigen Titelseite nimmt der
Südkurier ein gestiegenes politisches Interesse in der deutschen Bevölkerung
wahr. Er führt dies auf die bislang gescheiterte Regierungsbildung zurück,
welches meines Erachtens jedoch den Normalbürgern völlig egal ist. Nicht ganz
zu Unrecht, denn was tut eine Bundesregierung überhaupt? Was wird denn noch
regiert? Auf nationaler Ebene berichtet Spiegel-Online über die Erdöllieferungen
Chinas an Nordkorea, welche von den Amerikanern angeblich entdeckt wurden. Was
für ein Skandal? Im zweiten Artikel des heutigen Newsletters von Spiegel-Online
geht es um das „Social Credit System“ in China, mit welchem angeblich die
chinesische Bevölkerung überwacht wird. Wenn man seine Rechnungen nicht
pünktlich bezahlt, dann hat man beim Onlinedating plötzlich keine Dates mehr.
Doch worin besteht dabei der Unterschied zu unserem System? Wer bei uns seine
Rechnungen nicht bezahlt, hat ebenfalls ziemlich schnell keine Dates mehr. Und
zwar online wie offline. Mehr hat Spiegel-Online heute nicht zu berichten. In
Wirklichkeit haben aber sowohl die EZB als auch die Bank of Japan ihre
Kreditlinien bei der FED überzogen. Erstmals mussten sie wieder höhere Zinsen
bezahlen. Die EZB 1,89% und die BOJ 1,91%. 2018 kommen nämlich die Zinsen zurück und
zwar mehr als uns lieb sein kann.
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