24. Dezember 2017: Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen ging
gestern bis auf 587 Milliarden Dollar hinauf und befindet sich heute schon
wieder im Rückwartsgang bei 539 Milliarden Dollar auf dem Weg nach unten. In
den Abschwungsphasen wachsen unbekannte Kryptowährungen wie heute zum Beispiel
SALUS mit immer grösser werdenden Wachstumraten (384%). Doch SALUS besitzt
nicht einmal eine Homepage im Internet, aber vielleicht hat man jetzt genügend
Geld dafür. Der Bitcoin selbst stagniert heute bei 14.203 Dollar und sein
Marktanteil sank weiterhin auf 43,8% ab. Wir sehen deshalb eine Ver-breiterung
des Kryptomarktes. Die Last der Kryptowährungen verteilt sich zunehmend auf
immer mehr Schultern und die überwiegende Mehrheit der neuen dezentralen
Geschäftsmodelle ist ausgezeichnet. Das ist der große Unterschied zur New
Economy Phase von 1999. Damals waren die meisten Geschäftsmodelle völliger
Schwachsinn und deshalb gab es nur wenige Überlebende. Wir befinden uns deshalb
in der zweiten Phase der Kryptowährungen, welche mit dem Aufstieg zahlreicher
weiterer Geschäftsmodelle verbunden ist. Die enormen Ausschläge der vergangenen
Woche könnten ansonsten schnell zu einer verfrühten Auslöschung der
Kryptowährungen führen, wenn der Ausschlag einmal bis zur Nulllinie
hinunterknallen würde. Insofern ist für das weitere Überleben der Kryptomärkte
eine Dämpfung dieser extremen Ausschläge nach oben und unten äusserst wichtig.
Ob wir uns heute bereits wieder in einer neuen Abschwungphase befinden, lässt
sich noch nicht sagen. Aber der gestrige Aufstieg könnte in der Tat seine
maximale Höhe bereits wieder erreicht haben, der Abschwung wird aber moderat
sein und ebenso rasch wieder in einen Aufschwung münden. Für die nächsten
beiden Wochen sind keine extremen Ausschläge zu erwarten, weil sich die Gegner
der Kryptowährungen in den Ferien befinden. Thors Vorschlaghammer wird also
erst wieder im Januar zum Einsatz kommen.
Auch an der Nachrichtenfront ist beinahe eine
weihnachtliche Stille eingekehrt. Die Kriegstreiberei seitens des Militärkomplexes
oder der heimlichen Machthaber (Deep State) geht zwar unvermindert weiter, aber
ohne frisches Geld bleibt es bei hohlen Worten. In China zeichnet sich ein
dramatischer Rückgang der Beschäftigten ab. Alleine im Bereich des
Kohlebergbaus in China wird es zur Entlassung von Millionen Bergarbeitern kommen
(bei 1,3 Milliarden Menschen ist jeder Sektor mit Millionen von Menschen
besetzt). Das hatten wir bei uns in den siebziger und achtziger Jahren. In Japan macht sich die langjährige Singlekultur bei den Geburtenraten erkennbar und der
große Showdown in Washington steht noch immer aus. Welche der einflussreichen
Familien wird sich durchsetzen? Die Trumps oder der Clinton/Bush-Clan? Während
bei uns auf lokaler Ebene während der Feiertage keine Nachrichten mehr
verbreitet werden, liest man bei Spiegel-Online von den zuvor geschilderten
Intrigen in Washington aus dem Blickwinkel des Clinton/Bush-Clans. Im dritten
Artikel wird über den sinkenden Stern der FDP berichtet und über die gute Zeit
von Merkels Ehemann in der DDR. Die Regierungsbildung in Berlin rückt immer
weiter in den Hintergrund oder in die Ferne.
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